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Hunde und Zecken

Mit dem Frühling und den wärmeren Temperaturen beginnt die Zeckensaison. Diese kleinen Blutsauger können für dich und deinen Hund zum Problem werden, denn sie übertragen Krankheiten wie Borreliose und FSME. Hier liest du, wie du deinen Hund schützt und was zu tun ist, wenn ihn doch eine erwischt hat.

Warum sind Zecken für Hunde gefährlich?

Zecken sind Spinnentiere, die sich von Blut ernähren. Dabei nehmen sie Krankheitserreger auf und geben sie an ihren Wirt weiter, Bakterien, Viren und Parasiten. Bei Hunden sind Lyme-Borreliose und Anaplasmose die häufigsten übertragenen Krankheiten. Beide können zu ernsten Gesundheitsproblemen führen, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Typische Anzeichen sind Fieber, Gelenkschmerzen, Müdigkeit und Appetitlosigkeit. In manchen Fällen übertragen Zecken auch die Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, eine Viruserkrankung, die das zentrale Nervensystem angreift.

So schützt du deinen Hund

Damit es gar nicht erst zum Zeckenbiss kommt, hilft Vorbeugung. Vier Dinge sind dabei wichtig.

Zeckenabweisende Mittel

Es gibt verschiedene Produkte, die Zecken von deinem Hund fernhalten: Halsbänder, Spot-on-Präparate und Tabletten. Welche Variante zu deinem Hund passt, besprichst du am besten mit deinem Tierarzt. Halte dich dann an die empfohlenen Abstände zwischen den Anwendungen.

Das Fell regelmäßig absuchen

Untersuche deinen Hund täglich auf Zecken, vor allem nach Spaziergängen in der Natur. Schau besonders im dichten Fell nach, an den Ohren, in den Achseln und rund um den Hals. Je früher du eine Zecke findest, desto geringer ist das Risiko, dass sie etwas überträgt.

Zeckenzange oder Zeckenhaken

Leg dir eine Zeckenzange oder einen Zeckenhaken zu, damit du Zecken sicher entfernen kannst. Bewahre das Werkzeug griffbereit auf, damit du im Ernstfall nicht erst suchen musst.

Die Umgebung

Zecken mögen es feucht und schattig, mit hohem Gras oder Laub. Wenn du deinen Garten und das Umfeld deines Hauses kurz hältst und Laub entfernst, sinkt das Risiko spürbar.

Zecke entfernen und danach beobachten

Wenn du eine Zecke an deinem Hund entdeckst, entferne sie so schnell wie möglich. Greif sie mit der Zeckenzange oder dem Haken vorsichtig, aber fest, und zieh sie langsam heraus.

Wichtig: nicht quetschen und nicht ruckartig ziehen. Sonst bleiben Teile der Zecke im Hund zurück, oder es werden Krankheitserreger freigesetzt.

Reinige die Bissstelle danach mit einem antiseptischen Mittel, damit sie sich nicht entzündet. Beobachte deinen Hund in den nächsten Tagen und Wochen. Achte auf Fieber, Appetitlosigkeit, Trägheit oder eine Schwellung an der Bissstelle. Wenn dir etwas davon auffällt, geh zum Tierarzt.

Impfung und Tierarztbesuche

Gegen einige von Zecken übertragene Krankheiten, etwa FSME, kann geimpft werden. Sprich mit deinem Tierarzt, welche Impfungen für deinen Hund sinnvoll sind, und halte den Impfschutz aktuell. Regelmäßige Untersuchungen helfen außerdem, Anzeichen einer Erkrankung früh zu erkennen.

Das Wichtigste auf einen Blick

Wenn du das beherzigst, kommt dein Hund gut durch die Zeckensaison. Und denk daran: Zecken sind nicht nur für Hunde gefährlich, sondern auch für dich und deine Familie. Schütz dich also gleich mit.

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