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Getreidefreies Hundefutter

Getreidefreies Hundefutter ist seit einigen Jahren ein großes Thema. Aber was steckt dahinter, eine Mode oder ein echter Vorteil für deinen Hund? Hier findest du, was getreidefrei bedeutet, wann es sinnvoll ist, worauf du beim Kauf achten solltest und wie die Umstellung gelingt.

Was getreidefrei überhaupt heißt

Getreidefreies Futter verzichtet auf Weizen, Gerste, Roggen, Mais und Reis. Stattdessen stehen Fleisch und andere Kohlenhydratquellen im Vordergrund.

Hunde sind keine reinen Fleischfresser, ihre Verdauung ist aber vor allem auf tierisches Eiweiß und Fett ausgelegt. Große Mengen Getreide können den Magen-Darm-Trakt belasten und bei manchen Hunden zu Unverträglichkeiten führen. Wer Getreide weglässt, nimmt Druck aus der Verdauung und ersetzt Füllstoffe durch Zutaten, die wirklich etwas beitragen.

Wofür es gut ist

Woran du gutes getreidefreies Futter erkennst

Der Fleischanteil

Viele Hersteller setzen auf Fleischmehle oder tierische Nebenerzeugnisse, hinter denen sich auch Schnäbel und Krallen verbergen können. Wir verwenden echtes Muskelfleisch. Es liefert die hochwertigsten Proteine und die essenziellen Aminosäuren in ihrer natürlichsten Form. Das ist der Unterschied zwischen bloßem Sattwerden und einer Mahlzeit, die deinen Hund wirklich versorgt.

Keine künstlichen Zusätze

In unserem Futter findest du keine künstlichen Farbstoffe, Aromen oder Geschmacksverstärker. Gutes Futter braucht keine Chemie, damit es schmeckt. Statt synthetischer Konservierung nutzen wir Rosmarinextrakt, der das Futter auf natürliche Weise vor dem Ranzigwerden schützt.

Die Kohlenhydratquelle

Auch ohne Getreide braucht dein Hund etwas Energie aus Kohlenhydraten. Gut verträgliche Alternativen sind:

Ein Futter ganz ohne Kohlenhydrate ist selten sinnvoll, denn Ballaststoffe braucht der Darm. Entscheidend ist die Qualität, nicht der Verzicht um jeden Preis.

Passend zu Alter und Größe

So gelingt die Umstellung

Wechsle nicht von einem Tag auf den anderen. Misch die beiden Futtersorten und erhöhe den Anteil des neuen Futters über sieben bis zehn Tage. Der Darm braucht diese Zeit, um seine Enzyme auf die eiweißreichere Nahrung einzustellen.

Schau dabei genau hin, wie dein Hund reagiert. Glänzendes Fell, klare Augen und ein stabiles Energielevel sprechen dafür, dass es passt. Zeigen sich Hautveränderungen oder wird dein Hund auffällig, sprich mit deinem Tierarzt.

Und denk daran: Bei Trockenfutter muss immer frisches Wasser bereitstehen. Trockenfutter enthält wenig Feuchtigkeit, die dein Hund übers Trinken ausgleichen muss.

Häufige Fragen

Stimmt es, dass Tierärzte getreidefreies Futter kritisch sehen?

Das ist verkürzt. Kritisch gesehen werden Futtermittel, die unausgewogen zusammengesetzt sind. Ausgelöst wurde die Diskussion durch Untersuchungen zu einem möglichen Zusammenhang zwischen getreidefreien Rationen und der Herzmuskelerkrankung DCM. Im Verdacht standen dabei vor allem Rezepturen mit sehr hohem Hülsenfruchtanteil bei gleichzeitig zu wenig Taurin, nicht der Verzicht auf Getreide an sich.

Für uns heißt das: Es kommt auf die Zusammensetzung an, nicht auf das Etikett. Wenn dein Hund zu einer Rasse gehört, bei der Herzerkrankungen häufiger vorkommen, oder wenn du unsicher bist, besprich die Fütterung mit deinem Tierarzt. Das ist ein Thema, bei dem ein Blick von außen mehr wert ist als jede Werbeaussage.

Welches getreidefreie Futter ist das beste?

Das, welches zu deinem Hund passt, also zu seinem Alter, seiner Aktivität und seinen Unverträglichkeiten. Achte auf Transparenz in der Deklaration, echtes Fleisch an erster Stelle und den Verzicht auf Zucker und künstliche Zusätze.

Trockenfutter oder Nassfutter?

Beides hat seine Berechtigung. Trockenfutter ist praktisch in der Lagerung, liefert viel Energie auf wenig Raum und pflegt durch den Abrieb beim Kauen die Zähne. Nassfutter kommt der natürlichen Beute näher, ist saftiger und die bessere Wahl für Hunde, die wenig trinken oder wählerisch sind. Bei uns bekommst du beides getreidefrei.

Fazit

Getreidefrei ist kein Selbstzweck. Sinnvoll wird es dort, wo unnötige Füllstoffe durch Zutaten ersetzt werden, die deinem Hund wirklich etwas bringen: hochwertiges Muskelfleisch, gut verträgliche Kohlenhydrate und keine Chemie. Ob Welpe, aktiver Begleiter oder empfindliches Sorgenkind, entscheidend bleibt, dass die Rezeptur zu deinem Hund passt.

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